Versprechen gehalten! Letzten Freitag haben wir das Eigenkapital der Bankholding um den Betrag von 2 Mio. € erhöht. Dieses Ergebnis haben wir in der Rekordzeit von 3 Wochen geschafft.
Die 2 Mio. € dienen dazu, das Eigenkapital der noa bank zu erhöhen und damit die geforderte Eigenkapitalquote von 8% zu erfüllen. Ziel erreicht.
Wie jede Bank benötigt die noa bank Kapital, um sich zu entwickeln. Wir sind mit vier weiteren Investoren, die vom Konzept der noa bank überzeugt sind, in Verhandlungen, die schon weit fortgeschritten sind. Deshalb glaube ich, dass ich Ihnen in Kürze weitere „gute Nachrichten“ dieser Art mitteilen kann.
Vergessen Sie bitte nicht, unsere Petition unter http://www.anderebank.de zu unterzeichnen, damit die noa bank gerecht behandelt wird.
“Stillschweigen war vereinbart, am Ende flog trotzdem alles auf: Die ethisch korrekte Noa Bank nimmt schon seit Wochen kein Kundengeld mehr an. Was als noble Geschäftspraxis dargestellt wurde, war in Wahrheit eine Auflage der Aufsicht. Jetzt entschuldigt sich der Chef. “
http://www.sueddeutsche.de/geld/noa-bank-alternativloser-verzicht-1.981017
Warum nicht auch eine Entschuldigung hier im Blog?
Na immerhin mal ein kleiner Lichtblick!
Es wäre aber auch schön, zu wissen, woher die 2 Mio. mehr Kapital kommen, der Transparenz wegen!
lächerlich
Glückwunsch!
Herzlichen Glückwunsch.
Und jetzt bitte nicht wieder so viel Geld annehmen, dass die Pforten wieder geschlossen werden müssen (wobei sie ja noch gar nicht wieder auf sind ...)
Endlich etwas Entspannung an der sehr wichtigen Eigenkapitalfront der Bank. Wollen wir hoffen, daß die Eigenkapitalgeber nicht ‘Vergünstigungen’ der Bank im Gegenzug erhalten, die eine unzulässige Eigenkapitalrückgewähr bewirken würden.
Die BaFin wird dies hoffentlich, im Interesse aller Kunden, sorgfältig beobachten.
Jedoch sind 2 Millionen zwar ein optisch großer Betrag, gegen 300 Millionen Kundeneinlagen (mittlerweile sicherlich etwas geschrumpft, ich schätze mal, rund 230-250 Mio. dürften noch ‘da’ sein) sind 2 Mio. aber noch recht schmal.
Herr Jozic wird relativ schnell weitere solche neuen, guten Nachrichten benötigen, denn für das erfolgreiche Geschäft der noa-Bank ist eine ausreichende Eigenkapitaldecke ein ‘Muß’, das ist gar keine Frage.
Sie schafft auch Vertrauen bei Kunden und Kreditnehmern, denn eine solide Eigenkapitaldecke zeigt, weit mehr als Bekundungen und freundliche Worte: die Eigentümer der Bank meinen es ernst, es geht ihnen nicht um Profitmaximierung, sondern um ein nachhaltiges Wirtschaften.
Und das hatte sich noa ja von Anfang an auf die Fahnen geschrieben.
Mich als Inhaber eines blockierten Tagesgeldkontos interessiert nun: wann genau ist damit zu rechnen, daß Einzahlungen wieder zugelassen werden?
Auch Kreditkunden könnten nun, da die Eigenkapitalbasis verbreitert wurde, ggf. wieder bedient werden.
Gibt es da schon Signale von der BaFin?
Macht es was aus, wenn in der Petition Namen doppelt vorkommen? Nicht ganz sauber, oder?
“Warum nicht auch eine Entschuldigung hier im Blog?”
Und warum nicht mal auf die ganzen Fragen eingehen, die der letzte Blogbeitrag aufgeworfen hat?
Am besten einfach totschweigen und mit vermeintlich tollen Meldungen hoffen, dass die Leute die äußerst zweifelhafte Vorgehensweise und die vielen offenen Fragen vergessen?
Soviel zur Transparenz ...
“Versprechen gehalten! Letzten Freitag haben wir das Eigenkapital der Bankholding um den Betrag von 2 Mio. € erhöht.”
Inzwischen bin ich so misstrauisch, dass ich bereist ahne, dass das “Versprechen” mehr eine “aktuelle Absichtserklärung” ist und die Kapitalerhöhung noch nicht definitiv ist. Falls aber die BAFIN diese Kapitalerhöhung bestätigt unterschreibe ich die Petition.
... traue keiner Bilanz, die Du nicht eigenhändig gefälscht hast…
Dieser Satz ist nicht zuletzt vor dem Hintergrund der vergangenen Jahre und den darin gemachten Erfahrungen mit Banken und sogenannten Finanzdienstleistern und Investmentberatern gültiger denn je.
In diesem Sinne traue ich dem Inhaber einer in die Schlagzeilen geratenen Factoring Bude schon einiges zu und schließe mich dem Vorredner Joe an. Woher kommt denn plötzlich die Kohle und wer sollen die 4 neuen Investoren sein?
Ist doch Humbug - mal wieder “gute Nachrichten” produzieren und am Sessel kleben. Klingt ein bisschen nach dem OB von Duisburg… (der wird letztlich nur seinen Hut nehmen und nicht auch noch die Verantwortung für Kundengelder übernehmen müssen)
Der “Erfolg” der NOA Bank lag doch einzig darin, mit extrem hohen Zinsen den Leuten die Kohle aus der Tasche zu ziehen. Wer sein Geld auf ein Tagesgeldkonto zahlt, der ist nicht am Geschäftsmodell der Bank interessiert, sondern an den ZINSEN!
Wer etwas anderes behauptet macht sich selbst was vor oder noch schlimmer: er hat keine Ahnung!
Wenn ich etwas finanzieren will gehe ich ja auch dahin, wo ich die besten Konditionen bekomme und nicht wo man mir die schönsten Versprechungen macht oder Öko-Papier für die Geschäftspost nutzt. Für hohle Sprüche kann man sich eben nichts kaufen.
Und dazu noch diese lächerliche Petition.
Seid wann ist Geld “demokratisch”?? oder gar der Umgang damit?
Es gibt ja wohl kaum etwas “undemokratischeres” als Geld und dessen Verwendung.
“Demokratische Gelder” sind Steuern und deren Ver(sch)wendung -ich hoffe Sie wollen hier keine Parallelen aufbauen, sonst ziehe ich meine Gelder sofort wieder ab…
Im Übrigen kann man bei jeder Anlage entscheiden, wofür die Gelder verwendet werden und man kann auch herausbekommen, wofür im Detail. Das sogar vor- während- und nach der Investition. Es ist tatsächlich nur aufwändiger für den Investor aber mehr ist es eben nicht.
Viel bedeutsamer ist es, dass die meisten Investoren gar kein Interesse daran haben zu wissen, wofür Ihre Gelder verwendet werden.
Fragen Sie mal die Investoren bei Shell ob die wissen wollen dass mit Ihrem Geld das gesamte Niger Delta vernichtet wird. Oder die Investoren von Gazprom die halb Sibirien verwüsten oder BP oder Siemens, oder Vattenfall oder oder oder… (Die Liste kann man beliebig fortsetzen)
Mr. Josic: GET REAL!
- und ersparen sie allen Beteiligten “Schmalz und Pathos”.
Ihre Idee mit einer transparenten Bank und humanistischen Werten ist gut.
Mehr als gut, es ist nachahmenswert und sollte für viele “Etablierte” ein Vorbild sein.
Die Transparenz darf aber nicht zu Lasten der Kunden gehen und exhibitionistisch werden. Wer möchte, der sollte sich ein klares Bild schaffen können, ohne dafür ein- oder mehrere Studien abgelegt haben zu müssen.
Klare und verständliche Verträge, AGB ohne Hintertürchen, eine lesbare Bilanz ohne Tricks das wäre mal etwas.
Dazu ein Geschäftsmodell ohne Gut-mensch Geschwafel und Heuchelei über Gerechtigkeit wie es aus der Politik täglich auf uns niedergeht.
Gute Mitarbeiter die Ahnung vom Geschäft und den Willen zur fairen Kundenbetreuung haben. -Das wäre eine “NEUE Bank” wie das Land sie braucht.
Eine Bank die Unternehmern kompetent zur Seite steht und nicht gleich die Liquidation anstrebt wie die Genossenschaftsbanken und Sparkassen.
Eine Bank, die Ihren Privatkunden nicht mit versteckten Kosten die mühevoll verdiente Kohle auspresst wie die Commerzbank.
Eine Bank die auch mal “bei der Stange” bleibt wenn ein Familienvater durch Krankheit oder Arbeitslosigkeit in die Schieflage kommt -nicht wie die Deutsche Bank, die sich gleich über das Immobilienvermögen her macht…
Reden Sie weniger, machen Sie erst mal Ihren Stall sauber oder überlassen das Leuten die das können.
28. Juli, 2010