Liebe Leser, Liebe Kunden,
ich habe lange gezögert bevor ich öffentlich machen wollte, was man eine Reihe von Zufällen nennen könnte. Aber jetzt habe ich genug Fakten gesammelt, um Ihnen mitzuteilen, wie versucht wird, die Reputation der noa bank zu zerstören. Hier sind einige Einzelheiten über noa, welche sich in den letzten 3 Wochen ereignet haben.
Am 12. Februar habe ich einen Anruf vom Vertreter eines Mitglieds des Deutschen Factoring Verbandes erhalten. Dieser hat mich darüber informiert, dass der Verband und sonderbarerweise einer ihrer Vorstände sehr aufgebracht über den Auftritt von noa in der Öffentlichkeit ist. Zudem hat mir mein Informant mitgeteilt, dass es für den genannten Vorstand unerträglich sei, dass die Quorum AG, jetzt noa factoring AG, auch nur den kleinsten Vorteil durch den medialen Auftritt von noa haben könnte. Er hat mir sogar mitgeteilt, dass eine Gegenattacke (als ob ich zuerst geschossen hätte – was nicht wahr ist) geplant sei. Eigentlich sagte er, um genau zu sein, dass der Verband ein „Pressemanöver“ vorbereitet.
Ich habe diese Information sehr ernst genommen. Und obwohl ich keinen stichhaltigen Beweis hatte, bin ich immer noch davon überzeugt (und das ist meine persönliche Überzeugung), dass ursprünglich der Deutsche Factoring Verband hinter der Schmutzkampagne gegen Quorum steckt, welche man bei WDR unter folgendem Link sehen konnte:
• http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2008/07/22/aks_04.xml;jsessionid=F9ED9919
Ja, ich weiß, seit ein paar Tagen funktioniert der Link nicht mehr. Es ist sehr wahrscheinlich ein Zufall. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der WDR den Link aus technischen Gründen von seiner Website genommen hat. Natürlich könnte man auch vermuten, dass diese Reportage heruntergenommen worden ist, weil es dem geplanten Manöver besser dient.
Zum Beispiel weil diese Reportage von keinem hohen Level an Professionalität des Reporters zeugt: Zeugen im Dunklen, eine Nachahmung mit Schauspielern, die Darstellung des Kunden als Opfer, die Dramatisierung des Szenarios ...
Das Sahnehäubchen: Am Ende der Reportage wird „enthüllt“, dass der arme Kunde, ein Opfer von Quorum, eine Klage bei der Staatsanwaltschaft wegen Betrugs eingereicht hat. Was für ein Finale, dieses exzellenten Exempels von investigativem Journalismus!
Was aber verschwiegen wurde ist, dass die Staatsanwaltschaft später das Verfahren wieder eingestellt hat, nachdem der Kunde viele Monate lang keine Dokumente oder Informationen bereitgestellt hat, um seine Vorwürfe zu festigen.
Alles purer Zufall!
Ich habe meinen Informanten gefragt, ob er mir mehr über das Manöver erzählen könne. Er konnte nicht oder wollte nicht, ich habe keine Ahnung. Aber er stellte mir eine Kopie meines Interviews mit Focus Money bereit (http://www.noabank.de/presse), welches den Vorstand des Verbandes angeblich so extrem aufgeregt hat. Auf Seite 4 steht geschrieben, dass „2004 hob er den Factoringdienstleister Quorum aus der Taufe und führte ihn binnen wenigen Jahren zu 434 Millionen Euro Umsatz und zehn Prozent Marktanteil in Deutschland.“
Natürlich, so wie es geschrieben ist, kann es den Eindruck vermitteln, dass der Marktanteil von Quorum 10 % des Gesamtumsatzes der Factoring Branche beträgt, was nicht stimmt. Ich habe aber explizit von 10 % Marktanteil bezüglich der Anzahl der Kunden geredet (am Ende von 2008 hatte Quorum 570 Kunden und alle Mitglieder des Factoring Verbandes zusammen 5500 Kunden). Tatsächlich war es ein Missverständnis zwischen mir und dem Journalisten. Eigentlich nichts Dramatisches.
Interessant genug, dass der Deutsche Factoring Verband die Redaktion von Focus Money direkt kontaktiert hat, wahrscheinlich um einen Beweis zu erhalten, dass ich falsche Angaben in der Presse gemacht habe. Zu ihrem Leidwesen, konnte ihnen das Magazin keine solche Bestätigung liefern.
Basierend auf meiner ersten Erfahrung mit dieser Situation bin ich weniger naiv als zuvor und weiß, dass diese Aktion nur ein erster Schritt in einem umfassenden Plan, des Manövers ist. Sie mögen sagen, dass ich paranoid bin. Vielleicht. Aber ich bin auch ein Schachspieler (seitdem ich 14 Jahre alt bin) und habe ein gewisses Gefühl der Antizipation entwickelt.
Ich brauche nicht zu sagen, dass ich nicht sehr verwundert darüber war, als ich erfuhr, dass derselbe Journalist vom WDR sich wieder mit Quorum befasst. Welch interessante zeitliche Übereinstimmung mit der Entscheidung des Factoring Verbandes.
Obendrein ist der Journalist jetzt wütend. Ich habe seine Arbeit in meinem ersten Blog Eintrag als „Cocktail der Manipulation“ bezeichnet und seine journalistische Unabhängigkeit angezweifelt.
Seine Technik ist wieder dieselbe. Er sucht nach ehemaligen Mitarbeiten die entlassen wurden, nach unzufriedenen oder gekündigten Kunden die natürlich ein negatives Licht auf unser Unternehmen werfen, oder nach einem Kunden, der ein Problem mit seinem Girokonto hat (Ich habe die technischen Probleme, die uns entstanden sind, bereits im Blog erwähnt). Zudem wird er versuchen einen Zusammenhang zwischen Targas, Quorum und der noa bank herzustellen.
Ein Beweis für eine falsche Pressemitteilung? Ein Beweis für einen falschen Umgang mit Kunden? Zufälligerweise fragte uns erst neulich und zum ersten Mal in 6 Jahren ein gekündigter Kunde nach einer Auskunft über seine Factoring-Transaktionen. Haben wir einen Fehler gemacht? Wir werden sehen.
Das Ziel ist eindeutig: meine Person und somit die noa bank in einem schlechten Licht dastehen zu lassen. Mit Freude wird das Ansehen der noa bank geschädigt, nur weil sie das Establishment der Branche stört.
Ich gebe zu, dass es ein Fehler war, mit Freiberuflern zu arbeiten. Frederic Lodewyk, der Vorstand von Quorum, traf im Herbst 2008 die Entscheidung, die Zusammenarbeit mit ihnen komplett zu beenden.
Die Vergangenheit vorzuhalten ist immer einfach. Natürlich haben wir, wie ich selber zugegeben habe, Fehler gemacht. Heißt das, dass wir diese Fehler nicht korrigieren können? Dass ich mich selbst nicht verändert habe?
Die Finanzkrise hat mir die Augen geöffnet. Sie hat mir gezeigt, dass es Zeit ist, unser Verhältnis zum Geld und unsere Arbeitsweise zu verändern.
Und jetzt wird WDR womöglich einen oder zwei verärgerte Freiberufler dazu benutzen, um ihre These zu unterstützen. Oder noch besser, Josef Shitawey der bei Quorum eine führende Position als Verkaufsleiter der Freiberufler inne hatte. Noch besser, weil es noch skandalöser wirkt: Herr Shitawey hatte eine lange Beziehung mit der Sängerin Michelle, welche für viele Monate Zündstoff für die Regenbogenpresse lieferte.
Schon wieder so ein wunderbarer Cocktail der Manipulation!
Ich weiss nicht, was als Nächstes kommt. Aber ich werde entschlossen gegen jeden Versuch, mein Ansehen und das der noa bank zu beschmutzen vorgehen. Auch juristisch.
Was auch klar ist: ich werde sicher wieder 24 Stunden vor der Veröffentlichung der Reportage informiert. Das ist Teil dieser Art von Journalismus. Der Journalist stellt in der letzten Sekunde ein paar Fragen, die er zurechtschneidet, wie es ihm beliebt. Null Objektivität – es wird alles dafür getan, die eigene These zu unterstützen. Bloß nicht die schöne Story kaputtrecherchieren.
Goliath will David umbringen. Das ist die Geschichte. Der Unterschied: in der alten Geschichte ist Goliath kein Feigling, der seine wahren Absichten versteckt. Er fordert seinen Gegner in aller Öffentlichkeit heraus. Unglücklicherweise werden meine Angreifer in diesem Fall behaupten, dass dieser Blogeintrag sie angegriffen hätte und dass sie selber natürlich niemals in ein solches Manöver involviert waren oder sein würden.
Ich überlasse Ihnen die Schlussfolgerung, warum das Establishment der Branche das Ansehen der noa bank wohl beschmutzen will.
Schach, aber nicht Schachmatt.
Ihr Francois Jozic
P. S.: Während ich dabei war diesen Text zu schreiben, bekamen wir heute Nachmittag Besuch von der Staatsanwaltschaft Düsseldorf (vielleicht wieder nur ein Zufall?). Ein ehemaliger Kunde von Quorum, dessen Vertrag im Frühjahr 2009 aufgelöst wurde, hat eine Anzeige wegen Veruntreuung eingereicht. Weitere Informationen hat uns die Staatsanwaltschaft nicht zur Verfügung gestellt.
Die Anzeige des ehemaligen Kunden ist aus meiner Sicht völlig unbegründet. Nach meiner Recherche, könnte der einzige Streitpunkt mit dem Kunden – der notfalls vor einem Zivilgericht geklärt werden muss – die Frage sein, ob der Kunde einen Anspruch aus unserer Ausfallschutzversicherung hat, oder nicht. Nach den AGB der Quorum müssen wir zahlen, wenn der Schuldner aufgrund einer Insolvenz nicht selber zahlen kann. Dies liegt derzeit jedoch nicht vor. Selbstverständlich zahlt Quorum die Entschädigung auch bereits vor einer Insolvenz, falls wir von unserem Kreditversicherer die Entschädigung früher erhalten. Auch dies ist hier nicht der Fall. Der Kreditversicherer hat lediglich bestätigt, dass er entschädigen will.
Eine Anzeige wegen Veruntreuung klingt in der medialen Wahrnehmung viel interessanter, als der Prozess vor einem Zivilgericht.
Mit welchen perfiden Mitteln die weisungsgebundene Nomenklatura in Deutschland arbeitet lässt sich an diesem Beispiel sehr gut erkennen.
Unter der Regie der globalen Finanzelite werden Schmutzkampagnen gestartet die einzig und allein darauf abzielen den Gegner kaputt zu machen, bevor man sich mit den Fakten auseinandersetzen muss. Denn dann könnte es passieren, dass auch der letzte begreift wie unser Geldsystem funktioniert, dass es aufgebaut ist auf:
- Angst
- Manipulation
- Zwang
- Schuld
Alles Dinge die kein normal denkender Mensch in seinem Leben haben will, dennoch lässt er es jeden Tag in sein Leben in Form von bunten EZB-Schuldscheinen.
Das Geld das wir unser Eigen nennen, sind immer die Schulden eines anderen. Diese Wahrheit sollte man nun aber wirklich nicht verbreiten. ![]()
Viel Erfolg und viel Kraft wünsche ich Ihnen Herr Josic
Ich bin NOA Bank Kunde aus Überzeugung und werde es bleiben komme was da wolle.
Wenn die Noabank ihre Arbeit gut macht, hat sie als David selbst 10 Goliathe nicht zu fürchten und wird schon bald zu den Goliathen gehören.
Bin auch sehr zufriedener Kunde, über kleinere Startschwierigkeiten sehe ich bei einer Bank wie der Noabank, von der ich mindestens 10 Jahre träume, sehr gerne hinweg.
Weiter so! Die Mächte des Guten sind mit der Noabank
Als Kleinstsparer fehlen mir die nötigen Kenntnisse beurteilen zu können was dieses Mediengefuchtel soll. Will man da etwa mitkassieren?
Ich denke „back to the Roots“ im Bankengeschäft.
Ich leihe Ihnen paar Euro und bekomme dafür Zinsen, Sie verleihen dieses Geld und bekommen dafür mehr Zinsen und bestreiten damit Ihre Kosten.
Ist doch eigentlich ganz einfach.
Und wenn das mit der Einlagensicherung der deutschen Banken funktioniert, wo ist da ein Problem zu sehen?
Sehr geehrter Herr Jozic, ich Bitte Sie mich über meine email zu kontaktieren.
Mit freundlichen Grüßen
J.Messika
Bin gerade erst Kunde geworden und ganz ehrlich, dieser Blogeintrag verunsichert mich mehr, als dass er mich beruhigt. Werde also vorerst mal nichts mehr auf mein neues Tagesgeldkonto transferieren.
Wenn alles an den Haaren herbeigezogen ist, wieso vorab rechtfertigen? Und den Link zur Rechtfertigung an alle Kunden schicken??? Dachte zuerst an SPAM. Und jetzt denke ich: Getroffene Hunde bellen möglicherweise…
Ich arbeite selbst in der Unternehmenskommunikation, habe also auch schon einmal von “proaktiver Kommunikation” gehört, aber das hier scheint mir etwas verfrüht zu sein…
Sehr geehrter Herr Francois Jozic ,
Ihre Email hat mich ziehmlich verwirrt. Ich bin kein banker, hasse den Zeitaufwand, den man betreiben muß, um sein bischen Geld unterzubringen.
Deswegen bin ich zur Noa. Klares Konzept, vernünftig nachvollziehbare Anlagestrategie, keine Aktien-, Derivate- und sonstige obskure Risikogeschäfte. Ich wollte Sicherheit und Ruhe.
Um was geht es eigentlich in Ihrer Mitteilung? Gut, die etablierten Banken wollen keine Konkurrenz, wollen in gewohnter Weise abschöpfen und, wie aktuell, ganze Staaten in die Knie zwingen. Was hat das mit Ihnen zu tun?
Wer ist der faxtory Verband, wer die Quorum AG? Machen Sie es bitte für den Normalverbraucher nachvollziehbar.
Ansonsten weiter viel Glück. Es wird Zeit, daß eine Bank wieder die Gelder ihrer Anlegr betreut und Kreditnehmern hilft. Das Geld selbst sollte aber keine Ware sein.
Em
Das alles kommt mir sehr bekanntvot. Ich kann mich noch gut daran erinnern. dass ein grosser (wohl derö Grösste hier in Deutschland) Telekommunikationsanbieter einem Kleinen (den Namen habe ich vergessen), der äussersr kundenfreundlich war,den Gar ausmachte. Mich freut. dass Diesem Riesen nunmehr haufenweise die Kunden weglaufen
Ihr Konzept ist gut; lassen Sie sich nicht runterkriegen und bieten Sie die Stirn. Meine Unterstützung haben Sie
Ich bin sehr zufrieden!
Sehr geehrter Herr Jozic,
der WDR war neben der WestLB immer schon eine Bastion der roten Vetternwirtschaft in Nordrhein-Westfalen und seine Veröffentlichungen unter diesem Aspekt zu bewerten. Leider ist die derzeitige Landesregierung zu schwach, diesen roten Sumpf auszutrocken und solche Schmutzkampagnen zu unterbinden. Machen Sie weiter mit dem Konzept der noa-Bank, intelligentes und verantwortungsvolles Banking wird sich zumindest in der gebildeten Schicht langfristig durchsetzen.
Mit freundlichen Grüßen
Hallo, mit Beängtigung habe ich dies zur Kenntnis genommen und frage mich, ist mein Geld noch bei der NOA-Bank sicher ???
ich finde die Noa-Bank Klasse, Tagesgeldkonto und wollte zum Girokontowechseln, aber nach dem Chaos, muss ich mir meine Gedanken machen oder ??
Eine Reaktion würde mich mich sehr freuen. Danke.
mfg andreas schicke
Ich kann mich den ganzen anderen Kommentaren nur anschließen.
Ich hatte noch nie ein Problem mit meinem Girokonto, meiner MasterCard und dem Online-Banking. Auch mit dem freundlichen Service war ich bis jetzt immer hochzufrieden.
Das Konzept der noa Bank ist klasse, und ich hoffe, dass die noa Bank durch diese Kampagne keinen Schaden nimmt.
09. März, 2010